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Europäische Kommission testete das Gesetz zur Kreislaufwirtschaft mit Kunststoff als Pilot

Von Heinz-Dieter Penno 10. Januar 2026

von Dr. Tom Voege  - work on EU circular economy policy, focusing on EPR systems, digital product passports, product lifecycle rules, and how they connect to trade, resource security, and the geopolitics of wasteI work on EU circular economy policy, focusing on EPR systems, digital product passports, product lifecycle rules, and how they connect to trade, resource security, and the geopolitics of waste

Es definiert die Kreislaufwirtschaft als Industrie- und Handelspolitik, nicht als Umweltambitione

▫️Kreislaufwirtschaft = wirtschaftliche Sicherheit
Recycling, sekundäre Rohstoffe und Wiederverwendung werden heute als Werkzeuge dargestellt, um die Importabhängigkeit zu verringern und die EU-Industrie zu schützen.

▫️Kunststoffe als Belastungstest
Hohe Volumen, volatile Preise, unfaire Importe.
Wenn kreisförmige Kunststoffe nicht skalierbar sind, können Textilien und Elektronik das auch nicht skalieren.

▫️Die Logik des Einheitlichen Marktes ist zurück
Gewerkschaftsweite Abfallabfallkriterien und Massenbilanzregeln zielen darauf ab, Fragmentierung zu verringern und Recyclern Rechtssicherheit zu geben.

▫️Handelsverteidigung wird in die Zirkulärpolitik aufgenommen
Zollcodes für recycelte Polymere.
Strengere Kontrollen für "gefälschte recycelte" Importe.
Zirkularität ist nicht mehr naiv gegenüber globalem Wettbewerb.

▫️Investition vor Zielen
Transregionale Zirkularitätshubs.
EIB-Ausrichtung.
Zirkuläre Infrastruktur wird als strategische Kapazität behandelt.

Wie sich das wirklich anfühlt:

???? Eine politische Generalprobe für das Gesetz zur Kreislaufwirtschaft.
???? Kunststoffe heute, aber Textilien, Batterien und Elektronik stehen eindeutig als nächstes dran.

Die EU scheint sich von zirkulärer Ambition hin zu zirkulärer Industriepolitik zu bewegen.