Empathie Lexikon von A-Z

A - wie aktive Auseinandersetzung mit völlig anderen Perspektiven auf ein Einfühlen auf mögliche Zukünfte (siehe Presencing) um daraus neue Handlungsmuster zu zu entwickeln.

B - wie Bedürfnisse von Nutzern ergründen durch Empathie mit dem Nutzer aufbauen.

B - wie Beziehungsqualität (Credence Quality) ist die wahrgenommene Güte der Beziehung zwischen Anbieter und Kunden als Ganzes. Grundlage zur Beurteilung der Beziehungsqualität aus Kundensicht bildet das Vertrauen zu und die Vertrautheit mit dem Anbieter.

C - wie Co-Creation, ein Lösungsansatz für Ideen- und Produktentwicklung. Vernetzung von Wissen, Kapazitäten und Ressourcen. Frühzeitige Einbindung von Kunden bei der Produktentwicklung.

D - wie Dienstleistungen sind selbständige, marktfähige (immaterielle) Leistungen, die mit der Bereitstellung und/oder dem Einsatz von Leistungsfähigkeiten verbunden sind. 

D - wie Dienstleistungsentwicklung - neue, innovative Dienstleistungen entwickeln. Innovation durch Ideenmanagement. Eine Diversifikationsstrategie wäre die Ausrichtung auf neue Dienstleistungen für neue Märkte.

E - wie Empathie - der Schlüssel zum Herzen. In letzter Konsequenz vom individuellen Du und Ich. In unseren Köpfen sind Weltsichten verankert. Positive Emotionen erweitern unseren Horizont, bringen neue Ideen hervor und ermutigen neue Möglichkeiten in Betracht zu ziehen. Negative Emotionen fördern eine klare Zielsetzung, eine effizientere Untersuchung von Details und motivieren zur wirksamen Fehlersuche.  Nur Entscheidungen, die Emotionen berücksichtigen, sind effektiv. Wie steht es bei Ihnen selbst um die Empathie. Machen Sie einen Empathie-Test!

E- wie Einfühlungsvermögen, Analysefähigkeit auch in komplexen Systemen.

F - wie Freude verleiht Flügel - Erfolg wird planbar (Manfred Helfrecht)

F- wie Flow. Freude und BeGEISTerung mit Empathie

I - wie Innovationen. Kundenbedürfnisse im Mittelpunkt (Verständnis über Bedürfnisse, Wünsche, Schmerzen) um Chancen und Möglichkeiten zu erkennen und erfolgreich umzusetzen. Innovationen entstehen erst dann, wenn diese in neue Produkte, Dienstleistungen oder Verfahren umgesetzt werden und den Markt durchdringen.

I - wie Innovationsprozess ist gekennzeichnet von Unsicherheiten und sollte gut strukturiert sein, um schnell und ergebnisorientiert ans Ziel zu gelangen. Es ist ein Lernprozess besonders wenn ein großer Innovationssprung angestrebt wird. Der Innovationsprozess braucht deshalb Lern- und Anpassungsschleifen.

K - wie Kundenbindung ist die Stabilisierung und Ausweitung der Kunde-Anbieter-Beziehung. Kundenbindung konkretisiert sich im bisherigen, gegenwärtigen und zukünftigen Kaufverhalten von Kunden (Kundenakquisition, Kundenbindung, Kundenrückgewinnung).  Wer Kunden begeistern will, sollte Problemlösungen bieten die begeistern. 

K - Kreativität und vorausschauendes Umgehen mit sich abzeichnenden Herausforderungen.

L - wie Lust auf Neues. Risikobereitschaft, Motivation und Engagement Fragen zu stellen und ungewöhnliche Wege zu gehen.

M - wie Mindshift. Wandel der Denkmuster um nachhaltige Transformation vollbringen zu können.

O - wie Open Innovation.  Nicht nur Kunden besitzen wertvolle Informationen. Bei einigen Aktivitäten ist es sinnvoll, auch mit anderen externen Akteuren zusammenzuarbeiten. Denn gerade kleine und mittlere Unternehmen verfügen nur über begrenzte Ressourcen. Entwicklungskooperationen und Netzwerke sind interessante Möglichkeiten, Risiken zu begrenzen, unternehmensfremde Ressourcen zu nutzen und Zugang zu intern nicht vorhandenem Know-how zu erhalten. Im Verbund mit Partnern lassen sich ambitionierte Innovationen realisieren und die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit sichern.

P - wie Presencing - eine Methode zur Zukunftsgestaltung in Transformationsprozessen. Entwickelt von Otto Scharmer im Umfeld des MIT in Boston. Sieben Phasen um in Transformationsprozessen zu produktivem Handeln zu kommen.

R - wie Relationship Marketing umfasst Analyse, Planung, Durchführung und Kontrolle von Geschäftsbeziehungen zu den Kunden des Unternehmens mit dem Ziel des gegenseitigen Nutzens zu dienen.

- wie Service-Empathie ist ein Erfolgsfaktor von Organisationen. Laut dem Institut für Management-Innovation von Prof. Dr. Waldemar Pelz gibt es die drei Arten von Empathie: emotional (vertrauensvoll), kognitiv (Konflikte konstruktiv lösen) und sozial (Teamgeist).

T - wie Transrationales Denken (Vivian Dittmar) - als Schlüssel zum ganzheitlichen Erfolg.

T - wie Transformatives Lernen (Singer-Brodowski, 2016) - ein Lernen, das eigene Denkweisen und Vorannahmen reflektiert und diese erweitert. Im Zusammenspiel von Wissen, Haltung und Fähigkeiten ergeben sich Handlungsoptionen und Lösungsansätze. Erst im Zusammenspiel von Wissen, Haltung und Fähigkeit bildet sich ein persönlicher "Möglichkeitssinn" (Musil,2013), ein Gefühl der Selbstwirksamkeit.

U - Umgang mit Scheitern. Reflexionsfähigkeit.

V - Vision einer nachhaltigen Entwicklung. Eine Vision zu entwickeln erfordert Fähigkeiten der Selbstreflexion und -transformation. Sie basiert auf Wissen über ökologische, ökonomische und kulturelle Zusammenhänge.

W - wie Wertewandel. Ein Wertewandel beinhaltet neue Handlungsmuster, Handlungsstrukturen und Deutungsmuster z.B. hinsichtlich des Konsums. Ein Mensch kann sich nur schwer einem Argument entziehen, das ihn mitten ins Herz trifft, also ihn essentiell berührt. Die Welt des Jahres 2050 kann eine bessere und nachhaltigere sein.

W - wie Wandel anstossen. Gesellschaftliche, organisatorische und individuelle Veränderungsprozesse sind eng miteinander verbunden.

W - wie Wertschöpfung mit dem Wissen über ökologische und soziale Folgewirkungen.

Z - wie Zukunft. Zukunft anders denken und Akteur einer solchen Zukunft sein (Welzer, 2013).