Nachhaltige Produkt- und Dienstleistungsentwicklung

Was macht Lebensqualität im Kern aus? Welche Rolle spielen dabei materielle Aspekte oder geht es nicht vor allem um gute zwischenmenschliche Beziehungen? Die grundlegenden Bedürfnisse von Menschen sind Nahrung, Wohnen, Gesundheit, Bildung, soziale Vernetzung und persönliche Entwicklung. Die Befriedigung dieser Bedürfnisse darf die planetaren Grenzen unseres Planeten nicht überschreiten. Für einen suffizienten Lebensstil einer "Kultur des Genug"  braucht es neue Produkte und Dienstleistungen unter folgenden Rahmenbedingungen.

Entrümpelung, Entschleunigung, Entflechtung, Entkommerzialisierung

Was tut gut? Was ist das rechte Maß? Wann wird das eigene Handeln zur Belastung für andere und die Umwelt? Es geht um "Beziehungswohlstand", sich wohlfühlen in der natürlichen und sozialen Mitwelt.  Bezogen auf die Dinge in unserem Leben geht es bei der Entrümpelung um einfacher, übersichtlicher und weniger. Entschleunigung im Sinne eines angemessenen Lebensrhythmus. Entflechtung im Sinne von regionalen und übersichtlichen Kreisläufen. Entkommerzialisierung setzt auf die eigenen Fähigkeiten. Die Fähigkeiten und Ressourcen für gute nachhaltige Lebensstile stärken mit dem Design neuer Produkte und Dienstleistungen.

Joanna Macy, eine der prägenden Vordenkerinnen des "großen Wandels" hin zu einer lebenserhaltenden Zivilisation sieht drei Ansatzpunkte. Eine Mahner-Funktion bezüglich problematischen Entwicklungen, ökologischen Gefahren und wachsender Ungleichheit. Ein weiterer Ansatzpunkt ist es, Orte (Räume und Plattformen)n für ein neues und erweitertes Bewusstsein zu schaffen. Schließlich geht es um neue Lösungen und Strukturen für übergeordnete Anliegen der Gesellschaft jenseits von Eigen- und Partialinteressen (werden auf Kosten anderer durchgesetzt).

Geschäftschancen eröffnen puristische Lebensmodelle, Nahrungserzeugung ohne Chemie, Food-Sharing, CO2 Emissionen senken (Carbonauten), Kreislauf-Produkte (Betteries), mehr reparaturfähige Produkte... 

Empathie Concept eröffnet mit dem itb-Beratungsansatz "Service Engineering - in fünf Schritten zur neuen Dienstleistung" Wege zur systematischen Dienstleistungsentwicklung. Wir greifen dabei auf aktuelle Forschungsergebnisse zurück, vermitteln ein fundiertes methodisches Know-How und begleiten durch den gesamten Innovationsprozess. 

Das Service Engineering ist ein kontinuierlicher Prozess und keine einmalige unternehmerische Herausforderung. Mit dem Service Navigator steht für KMU ein kennzahlengestütztes Steuerungsinstrument zum strategischen Produktivitätsmanagement von Dienstleistungen zur Verfügung.